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Noch mehr Schulen ans Netz

So wird das 100-Schulen-Programm realisiert!

Die Auszubildenden der mikado ag sind in einer eigenständigen Organisation unter dem Begriff „mikado junior“ zusammengefasst. Bisher hat mikado junior 15 Berliner Schulen und soziale Einrichtungen auf hohem professionellem Niveau im IT-Bereich betreut und dafür großes Lob geerntet. Jetzt werden die Auszubildenden die Betreuung von weiteren 10 Schulen übernehmen. Dies geschieht mit Hilfe von Stundenbetreuungskontingenten, deren Finanzierung Sponsoren übernehmen. Diese zusätzliche Betreuung ist für die mikado ag nur möglich, weil die Zahl der Azubis von bisher 6 auf künftig 9 erhöht wird. Dies entspricht einer Auszubildendenquote von 20 Prozent im Verhältnis zum Gesamtpersonal des Unternehmens.

Übergabe der Ausbildungsverträge

„Vorbildliches Engagement für die Jugend“

Start des 100-Schulen-Programms der mikado ag in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit – Dank an die Sponsoren AOK, Investitionsbank Berlin (IBB) und Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

„Der Staat kann nicht mehr alles leisten, er ist dringend auf die Unterstützung seiner Bürger angewiesen“. Mit diesem Satz leitete der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, seine Dankesrede anlässlich eines Firmenbesuchs bei dem Berliner IT-Dienstleister mikado ag ein. Es ging um den Start einer Initiative, mit der in den nächsten Jahren 100 Berliner Schulen in den Genuss einer besseren Ausstattung mit Computern sowie mit der fachmännischen informationstechnischen Betreuung von Schülern und Lehrern kommen sollen.

Wie eine Schar ausgelassener Schüler

Die Rektoren und Fachlehrer der 10 Schulen, deren Betreuung und Schulung auf dem Gebiet der Informationstechnologie jetzt gesichert ist, erhielten aus der Hand des Vorstandsvorsitzenden der mikado ag, Reimund Reiter, Gutscheine über 50 Betreuungsstunden überreicht. Ein Augenblick, der seinen Niederschlag in freudigen Kommentaren voller Optimismus und großem Engagement der Pädagogen fand. Die Azubis von mikado junior werden jetzt die Hardware in den Schulen einrichten, die Vernetzung vornehmen und die qualifizierte IT-Schulung von Schülern und Lehrern leisten.

Sponsoren sorgen für die Finanzierung

Die Investitionsbank Berlin sowie die KfW machen den Einsatz der neuen Azubis von mikado junior durch großzügige finanzielle Beteiligungen erst möglich. Thilo Richter von der KfW, die sich bis hinauf in den Vorstand mit der Initiative beschäftigt hatte, nannte es Auftrag und Ehre, solche Aktionen finanziell abzusichern. „Uns interessiert auch die Längerfristigkeit und das nachhaltige Wirken des 100-Schulen-Programms“, sagte der Bankenvertreter.







Ähnlich die Reaktion der Investitionsbank Berlin (IBB), die in dem Programm ein bürgerschaftliches Engagement sieht, von dem Signalwirkung ausgehe. „Solche sinnvollen Aktionen, die der Jugend gewidmet sind, unterstützen wir gern“, teilte die Bank mit. Die Schecks mit Beträgen von jeweils 5.000 € nahm Reimund Reiter von der mikado ag entgegen. Seinen Dank kleidete er in die Worte: „Wir wissen die Unterstützung unserer Aktion durch die beiden Banken sehr zu schätzen und werden darauf achten, dass jeder Cent in die Schulbetreuung fließt.“

Thilo Richter

Harald Möhlmann

PCs auf einer Länge von 5 Fußballfeldern

AOK und KfW sorgten mit einer großzügigen Spende an Hardware für den Höhepunkt der Veranstaltung. Thilo Richter hatte 150 Flachbildschirme mitgebracht, die technisch so aktuell sind, dass selbst der Regierende Bürgermeister mit einem der Monitore noch vor kurzem seinen Arbeitsplatz im Roten Rathaus hätte modernisieren können.

Die AOK setzte schließlich alle Beteiligten an dem Wowereit- Besuch mit der Spende von 1000 PCs, auf deren Ausstattung und topaktuelle Rechnerleistung Vorstandsbeauftragter Harald Möhlmann hinwies, in helles Erstaunen. Möhlmann mit einem Zitat des französischen Schriftstellers Victor Hugo: “Nichts ist mächtiger als eine Idee zur richtigen Zeit.“ Mit den Computern, die aneinandergereiht eine Länge von fast 5 Fußballfeldern hätten, können von mikado junior mehr als 60 Berliner Schulen modernisiert werden.

Wowereit: „Zur Nachahmung empfohlen!“

Der Regierende Bürgermeister nannte das Zusammenspiel der mikado ag mit ihrer Jugendfirma mikado junior sowie mit den Spendern AOK, Investitionsbank Berlin und KfW ein nachahmenswertes Beispiel, das sich an den Prinzipien des Bürgersinns und Gemeinwohls orientiert. „Ich wünschte mir, wir hätten mehr Fälle dieser Art“, sagte Klaus Wowereit voller Anerkennung.


Eine neue Aktion

Das 100-Schulen-Programm muss nun die nächsten 3 Jahre durch die mikado junioren systematisch betreut werden. Um die Berliner Schulen zu einem Wettbewerb um die Vergabe der modernen Computerhardware zu ermuntern, will die mikado ag schon im Herbst ein Preisausschreiben initiieren. Fragen der Ausländerintegration, der Gewalt, der Teilhabe von Mädchen an männlich dominierten Berufen sowie des rechtsradikalen Gedankenguts werden im Mittelpunkt stehen. Schulsenator Klaus Böger, der dem Regierungschef beim 100-Schulen-Programm den protokollarischen Vortritt gelassen hatte, will die Schirmherrschaft übernehmen. „Versprochen!“, sagte Böger.

Reimund Reiter

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